Hildesheim (mgu). Die Sommerpause der Eintracht Hildesheim Invaders ist zu Ende. Am kommenden Sonnabend um 16:00 Uhr erwarten die Blau-Gelben die Potsdam Royals zum Rückspiel auf dem Homefield am Philosophenweg. Das Hinspiel Anfang Mai gewannen die Invaders nach einer furiosen Aufholjagd in letzter Sekunde durch ein Field Goal mit 47:48.

Es hätte leichtere Spiele zum Auftakt in die zweite Saisonhälfte geben können, doch seine Gegner kann man sich bekanntlich nicht aussuchen. Die Brandenburger liegen in der Tabelle einen Platz hinter den Hildesheimern auf Platz 3 und brennen nach der schmerzlichen Niederlage zu Hause sicherlich auf Revanche.

Doch die Stimmung im Lager der Invaders könnte fast nicht besser sein. Die Pause kam genau zum richtigen Zeitpunkt, um kleinere Blessuren auszukurieren. Somit steht Headcoach Joe Roman fast die vollständige Mannschaft zur Verfügung. Außerdem kommen einige frisch gebackene Norddeutsche Jugendmeister nach dem erfolgreichen Abschluss der Jugendsaison ins Herrenteam. Sie sind bereits gegen Potsdam spielberechtigt und geben dem Kader weitere Tiefe für die kommenden Spiele.

Weitere moralische Unterstützung erhalten die Invaders von einer Delegation der Starnberg Argonauts, die zu Besuch in Hildesheim ist. Die Münchener Vorstandmannschaft ist der Heimatverein des Hildesheimer Defensiveliner Thomas Goepfert und verbindet seit dem beruflichen Umzug von Goepfert in den Norden eine Freundschaft mit den Invaders. Schon im letzten Jahr war eine Gruppe Hildesheimer Spieler zum Oktoberfest bei den Starnbergern zu Besuch. Dieselbe Reise ist auch für dieses Jahr wieder geplant.

Diese vielen positiven Zusätze werden gegen die Royals wohl auch von Nöten sein. Dem ursprünglichen Ziel Klassenerhalt wird bei dem Aufsteiger aus der Regionalliga Ost das Abschneiden auf einem Platz in der oberen Tabellenhälfte gewichen sein. Grundlage dafür ist eine gute Basis an deutschen Spielern, die in der Spitze mit US-Importen verstärkt wird. Derer gibt es im Kader der Potsdamer vier, plus einem Engländer, der auf beiden Seiten des Balles für sein Team aktiv ist.

„Das Hinspiel war eine punktereiche Angelegenheit. Wenn wir wieder 48 Punkte machen habe, ich da natürlich nichts gegen. Unsere Verteidigung wird aber sicherlich nicht wieder 47 Punkte zulassen wollen. Ich erwarte ein weiteres Spiel auf Augenhöhe und hoffentlich vor großer Kulisse. Welchen Bonus ein starkes Heimpublikum gibt, hat man am vergangenen Sonntag beim Jugendspiel gesehen“, schätzt Team-Manager Ralf Rimrodt die Potsdamer als anspruchsvollen Gegner ein und hofft auf viele Zuschauer.