Eines ist klar: Wenn die Eintracht Hildesheim Invaders eine Chance gegen die starken Dresden Monarchs haben wollen, dann muss die zuletzt strauchelnde Offense in Schwung kommen. Kein Angriffs-Touchdown aus den letzten beiden Spielen – das ist eindeutig zu wenig. Kickoff gegen die Monarchs ist Sonnabend und 16 Uhr auf dem Eintracht Homefield am Philosophenweg – präsentiert von T.D.M..

Einerseits könnte man dem Aufsteiger zu Gute halten, dass die Gegner keine geringeren als die aktuellen Tabellenführer aus Berlin und Serienmeister Braunschweig waren. Dennoch nutzten die Angreifer um Quarterback Zach Cavanaugh und Ballträger Reggie Bullock ihre Chancen nicht – und die waren da. Das gilt es abzustellen, wenn die immer besser in Schwung kommenden Dresdener in Hildesheim einfallen.

Die Hildesheimer Verteidigung musste Schwerstarbeit verrichten. Gegen die variable und variantenreiche Angriffe der Berlin Rebels konnten sie lange Zeit etwas ausrichten, doch immer wieder gelangen es Quarterback Robinson und Runningback McCoy Akzente zu setzen – und vor allem Touchdowns zu erzielen.

Punkte täten den Invaders auch mal wieder gut. Einzig der glänzend aufspielende US-Spieler Drew MacReynolds punktet mit solider Regelmäßigkeit in Special Teams und Verteidigung. Für Quarterback Cavanaugh ein Anlass, seine Passempfänger zur Extra-Trainingseinheit einzubestellen.

Derzeit arbeiten aber nicht nur die Spieler für den kommenden Spieltag. Neben dem Feld tut sich etwas: Die Tribüne soll bis zum Sonnabend fertig sein, damit die erwarteten Zuschauermassen auch alle Platz finden. Bereits seit Wochen ist Abteilungsleiter Martin Gräser fast rund um die Uhr dabei, Steine zu schleppen, Bagger zu fahren und Winkelstützen zu setzen. Bis Sonnabend sollen die Arbeiten beendet sein.