Interview: Konstantin ,,Konna “ Heldt
Alter: 19
Position: Offenseline

Invaders: Hi Konna, frohes neues Jahr – 2018 wird dein Jahr oder wie lauten deine Pläne?
Konna: Vielen Dank. Ich wünsche euch ebenfalls nur das Beste. Mein Jahr 2017 war aus persönlicher Sicht sehr erfolgreich, da ich mich im vergangenen Jahr stark verbessert habe und nach der Jugendsaison unsere Rouges beim Aufstieg unterstützen konnte. Meine Ziele für 2018 sind die Verbesserung meiner persönlichen Leistungen, als auch die Leistung der gesamten Offenseline zu unterstützen. Ein Ziel ist auf jeden Fall möglichst viel Spielzeit zu ergattern.

Invaders: Wie sieht dein bisheriger Lebensweg als Footballer aus?
Konna: Football ist für mich allgegenwärtig. Ich spiele in meinem 12. Jahr für die Invaders und der Sport hat aus mir den Menschen gemacht, der ich heute bin. Ich bin stolz darauf ein Teil dieser Familie zu sein! Am Erfolgreichsten waren wir 2015, in diesem Jahr konnten wir mit den Young Invaders Norddeutscher Meister werden. Ich persönlich habe es zusätzlich noch in die Niedersachsenauswahl geschafft und konnte meinen Beitrag zum dritten Platz im Jugendländerturnier leisten.

Invaders: … und als Person?
Konna: Ich habe im Jahr 2017 mein Fachabitur erfolgreich abgeschlossen und dieses Jahr im Januar meine Ausbildung zum Physiotherapeuten begonnen.

Invaders: Laut dem Film ,,Blind Side “ ist man als Offenseliner ein geborener Beschützer –  stimmt das?
Konna: Auf mich persönlich trifft das definitiv zu. Ich bezeichne dies gern als „täglich Brot“. Als Offenseliner ist man ein „Hero without Face“. Entweder verschaffen wir unserem QB Zeit oder unserem RB die nötigen Räume.

Invaders: Als Offenseliner bist Du auf der Königsposition zu Hause – wie meisterst du diese Aufgabe?
Konna: Die Aufgabe ist sehr komplex, daher bin ich froh viele erfahrene Veterane um mich zu haben, von denen ich sehr viel Lernen kann und werde. Ich fühle mich auf der Position sehr wohl und will keine andere Position mehr spielen, gerade weil die Verantwortung so hoch ist.

Invaders: Deine Mutter ,, Claudia Leyder “ ist die,,gute Seele“ der Invaders – dadurch warst du selbst in den letzten Jahren bereits Teil der Mannschaft – ein Vorteil für einen Rookie?
Konna: Es hat Vor- und Nachteile. Ein klarer Vorteil ist das ich die meisten Spieler bereits persönlich kenne und eine Beziehung zu Ihnen aufbauen konnte. Besonders freue ich mich wieder mit Ludwig zusammen zu spielen, da wir uns schon in der Jugend aufeinander verlassen konnten.
Invaders: Wie schätzt du das Level in der GFL 1 Nord ein?
Konna: Ich schätze das Level sehr hoch ein gerade Gegner, wie Braunschweig und Kiel sind immer stark. Auch den Aufsteiger Potsdam sollte niemand unterschätzen. Es wird sicherlich kein einfaches Jahr, wir sind jedoch gewarnt und brauchen uns nicht verstecken.

Invaders: Würdest du auch anderen kräftigen Jungs den Schritt zum Football empfehlen?
Konna: Ja unbedingt! American Football ist ein Sport für Jeden. Egal ob dick oder dünn – jeder hat eine Aufgabe und ist wichtig. Coach Woodson hat einen tollen Unterbau geschaffen und steht zu jeder Zeit mit einem offenen Ohr parat (Anmerkung: Anfragen gern an woodson@invaders.de).

Invaders: Was sagst du zum aktuellen Football-Hype in Deutschland?
Konna: Ich finde es echt krass, was in den letzten Jahren passiert ist und es freut mich sehr das unser Sport immer mehr Aufmerksamkeit genießt. Das macht sich auch bemerkbar, da viele neue junge Leute zum Training kommen, weil sie Football im TV gesehen haben und gerne mal selber spielen würden.

Invaders: Welches ist dein Lieblingsteam in der NFL?
Konna: Mein Lieblingsteam sind die Chicago Bears.

Invaders: Möchtest du noch ein paar Worte an die Invadernation richten?
Konna: Ja gern, liebe Invadernation vielen Dank für eure Unterstützung im letzten Jahr. Es ist Wahnsinn, wie ihr uns unterstützt. Ich hoffe wir können in der neuen Saison wieder auf euch zählen.

 

Danke für deine Zeit!