Als Running Back Reggie Bullock über 75 Yards zum Touchdown sprintete, kam auf dem Homefield am Hildesheimer Philosophenweg zum ersten Mal Hoffnung auf, dass die Invaders gegen Köln punkten könnten. Aber die Crocodiles hatten immer die richtige Antwort auf die Angriffe: Am Ende siegten die Kölner 34:14 (3:0/14:7/7:0/10:7).

„Wir haben viel zu viele Fehler gemacht“, sagte Headcoach Matt LeFever nach der Partie. Es waren viele einfache Dinge, die es der ohnehin strauchelnden Invaders-Offensive sehr schwer machten. Fehlstarts, die die Angriffe im Keim erstickten. Nicht gefangene Bälle, zu viel Druck auf Quarterback Shazzon Mumphrey. Bezeichnend eine Szene aus der zweiten Halbzeit, als die Invaders-Verteidigung die Crocodiles beim Stande von 14:24 zum Punt zwang. Aber Returner Jens Koppe konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen, Köln sicherte das Leder in der Redzone und konnte direkt im Anschluss Kapital aus dem Ballbesitz schlagen.

Dabei sah es über weiter Strecken gar nicht mal so übel aus für die Hausherren. Zwar blieben die ersten Ballbesitze ohne Punkte, aber die Offensive bewegte den Ball über das Feld. Und die Verteidigung erwies sich als harter Gegner. Im ersten Viertel erzielten die Crocodiles ein Fieldgoal durch Noah Ploettner. Dominic Groene fing im zweiten Viertel einen Pass von Bradley Strauss in der Endzone. Die Invaders konterten durch Reggie Bullock (7:10). Aber erneut Groene stellte die 7:17-Pausenführung her.

Nach Wiederanpfiff entwich Shayeen Edwards nach einem 34-Yards-Pass zum Touchdown. Zwar konterte Reggie Bullock erneut, aber ein guter Spieler reichte an diesem Tag nicht. Noah Ploettner kickte nach dem Punt-Fumble sicher ein, Jan Weinreich lief selbst zum abschließenden Touchdown.

Am kommenden Wochenende kommen die Hamburg Huskies zum Alles-oder-nichts-Spiel nach Hildesheim. Kickoff ist um 16 Uhr im Stadion am Philosophenweg.