Hildesheim. Bestes Wetter, gute Stimmung und 1500 Zuschauer im Friedrich-Ebert-Stadion: Die Hildesheim Invaders empfingen am Sonnabend die New Yorker Lions aus Braunschweig zum Niedersachsen-Derby. Die Hildesheimer sorgten für einige gute Momente in der Partie, konnten resümierend aber nur in der Anfangsphase gegen den Favoriten mithalten. Am Ende siegten die Löwen mit 51:6 (0:7; 6:23; 0:14; 0:7) .

Für den ersten Jubel unter den Invaders-Fans sorgte Verteidiger Ronnie Hicks. Der US-Spieler fing kurz vor der Endzone den Pass von Jadrian Clark ab. Allerdings konnten die Hausherren keinen Nutzen daraus ziehen. Die Lions konnten in der Folge aber punkten – und zwar in Person von Christian Bollmann. Der Wide Receiver zeigte, dass er bereits sehr gut mit seinem Quarterback harmonierte und find vier Pässe, zwei davon für Touchdowns.

Dann aber schlug die Stunde von Invaders-Running Back Reggie Bullock. Im Duell des vergangenen Jahres hatte sich der US-Amerikaner am Knie verletzt und fiel für den Rest der Saison aus. Am Sonnabend pflückte der einen Pass von Shazzon Mumphrey aus der Luft und lief über 50 Yards in die Endzone zum Touchdown. Den Extrapunkt von Luca Jeckstadt, der erneut einen gebrauchten Tag erwischte, konnte die Gäste blocken.

Die Stimmung im Stadion war auf dem Höhepunkt. Auch weil die Invaders die Lions in vier Versuchen stoppen konnten. Doch erneut im Ballbesitz verloren Quarterback Mumphrey und Center Johannes Krupp den Ball. Die Lions schlugen daraus sofort Kapital: Justus Holtz lief mit dem Ball in die Endzone zum Touchdown, Jadrian Clark und Kicker Tobias Goebel erhöhten auf 6:30 zur Halbzeit.

Die Partie war spätestens kurz nach Wiederanpfiff gelaufen, als David McCants den Kickoff-Return fast über das gesamte Feld in die Endzone der Invaders trug. Erneut Christian Bollmann und Christoph Oetken schraubten das Ergebnis auf 6:51 hoch. Die Invaders hatten im letzten Drive noch einmal die Möglichkeit zu punkten, aber alle Versuche schlugen fehl.