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Foto: J. Kretschmann

Am kommenden Samstag geht es noch einmal heiß her am Eintracht Homefield der Hildesheim Invaders. Sie empfangen dabei im letzten Spiel der regulären Saison 2016 die Berlin Adler. Fünfter gegen Sechster, im Saisonabschluss geht es nochmal um was. Auch wenn beide Teams mit Playoffs und Abstieg nichts mehr zu tun haben, so möchte man zumindest „Tabellenführer der zweiten Tabellenhälfte“ sein. „Ich will unbedingt Fünfter werden jetzt“,  machte Offense-Coach Christian Kling seiner Mannschaft nach der Partie gegen Kiel am vergangenen Sonnabend deutlich. „Das müssen wir jetzt einfach schaffen. Das sind wir unseren Fans und uns selbst schuldig.“

Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge lechzen die Invasoren nach einem Erfolgserlebnis. In den beiden Vorwochen gegen Braunschweig und Kiel brachte man eine ordentliche Leistung, allerdings nur in der jeweils ersten Halbzeit. „Wir haben noch nicht die nötige Abgeklärtheit unser Spiel auf die zweite Hälfte anzupassen“, hatte Linebacker Manuel Haberlach in der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Kiel verlauten lassen. Und wahrlich sah es sowohl beim Rekordmeister Braunschweig, als auch bei den Kielern in der ersten Halbzeit nach einem engen Schlagabtausch aus. Beide Male jedoch ging man am Ende als deutlicher Verlierer vom Platz.

Das soll am Samstag endlich anders sein. Beim Hinspiel in Berlin hatten die Invaders lang die Nase vorn, wackelten zum Ende des Spiels jedoch. In letzter Minute konnte dabei der Sieg in trockene Tücher gebracht werden. Geht es nach dem Wunsch des Hildesheimer Headcoaches Joe Roman, soll es diesmal nicht so spannend werden. „Wir wollen insbesondere mit der Defense zeigen, dass wir in diese Liga gehören. Wir machen zwar Fortschritte, allerdings könnten diese für meinen Geschmack ein wenig deutlicher werden. Die Saison mit einem positiven Erlebnis zu beenden wird für unsere Einstellung enorm wichtig sein.“

Bei der Partie gegen die Kieler in der Vorwoche hatte dabei vor allem Physiotherapeutin Claudia Leyder alle Hände voll zu tun. Die zuvor bereits angeschlagenen Jonas Kretschmann und Manuel Haberlach mussten das Feld vorzeitig verlassen. Tight End Carsten Claus, sowie Offense Liner Luca Doliwa und Henry Wilde verließen das Feld gezeichnet. Um das letzte Spiel der Saison zu bestreiten sind alle derzeit in medizinischer Betreuung. „Einmal müssen wir noch auf die Zähne beißen und alles geben. Danach können wir den Knochen dann ja lange genug Ruhe geben“, stellt Carsten Claus fest.

Nach dem Spiel steht bei den Invaders dann auch die eine Saisonabschluss-Party an. „Die Party wäre sicher um einiges spaßiger, wenn wir auch als Sieger vom Platz gehen“, merkt Receiver Paul Bogdann an. „Im ersten GFL-Jahr Fünfter zu werden ist sicherlich auch keine schlechte Leistung, dafür müssen wir Berlin aber zwingend schlagen.“

Es wird also nochmal spannend beim DOST Gameday auf dem Homefield an der Börde. Der Spieltag wird vom Hildesheimer Autohaus präsentiert. Neben Gewinnspielen wartet sicherlich noch das eine oder andere Highlight mehr auf die Zuschauer. Und von diesen wünscht sich der scheidende Geschäftsführer Benjamin Möhle noch einmal ganz viele. „Die Tribüne soll voll werden. Das Wetter scheint dabei auch auf unserer Seite zu sein. Alles bereit also für einen würdigen Abschluss einer gelungenen Premieren-Erstliga-Saison für die Invaders. Lasst uns nochmal ein richtiges Football-Fest feiern.“

Kickoff ist um 16 Uhr, die Zuschauer sollen sich aber auf Grund des vermutlich großen Andrangs ruhig früher einfinden. Tickets gibt es an der Tageskassen und online unter: http://tickets.goinvaders.de 

Bereits um 11:00 spielt an diesem Tag die B-Jugend der Invaders gegen den Lokalrivalen aus Braunschweig. Der Eintritt zu diesem Spiel ist frei!