This year may almost be over but here’s to the bright New Year and a fond farewell to the old; here’s to the things that are yet to come and to the memories that we hold. 365 new days to learn, grow, break the rules, experiment and live life to the fullest.

Die Zeit rennt.

Heute wird schon das erste Adventskalendertürchen geöffnet und Sonntag brennt bereits die erste Kerze des Adventskranzes. Zeit der Besinnlichkeit, des Revue-passieren-lassens und der Ruhe. Obwohl ich davon ehrlich gesagt momentan noch rein gar nichts bemerke. Im Gegenteil: Bei den News, dass wir uns als Footballsparte vom Hauptverein Eintracht abkapseln, lässt ein Füße stillhalten nicht zu. Wie soll die neue Struktur aussehen? Wer übernimmt welches Amt? Was sind die strategischen Ziele des neuen Vereins? Aber wir warten vielleicht doch erstmal auf die offiziellen Pressemitteilungen, bevor die wilden Diskussionen noch befeuert werden.

Zurück zum Thema. Gerade die Vorweihnachtszeit lässt es zu sich selbst zu erden und zu schauen, welche kurz- und langfristigen Ziele für die Zukunft geplant werden.

Wie viel bin ich bereit in meine Ziele zu investieren? Das muss gar nicht nur auf die sportliche Vorbereitung bezogen werden; jeder von uns hat ja so seine Vorsätze für das neue Jahr. Das kann auch der Wunsch nach der großen Reise sein, der natürlich an die Investition von Urlaubstagen und Geld geknüpft ist. Wenn man mit einigen der Jungs aus der Mannschaft spricht, dann rattert da auch Einiges in den Köpfen. Von Gedanken a la „Braucht mein Team mich vielleicht mittlerweile in anderer Funktion als in der Spielerrolle mehr?“ bis hin zu „Wie kann ich meine körperliche Leistung in der Winterzeit so wachsen lassen, dass ich als Starter auf meiner Position in der nächsten Saison nicht mehr wegzudenken bin?“.

Grundlagen werden eben doch immer noch im Winter geschaffen.

Sich selbst Ziele zu setzen funktioniert aber auch nie ohne kurz einen Rückblick zu wagen: Was ist bisher gut gelaufen? Worin liegen meine Stärken? Was sind „Selbstläufer“, die ich ohne viel Aufwand beibehalten und die eingesparte Energie lieber in neue Projekte investieren kann? Und natürlich geht es auch darum sich die Ziele nicht zu hoch zu stecken, sondern so, dass sie erreichbar sind – alles andere demotiviert nur.

Jetzt ist auch die perfekte Zeit Feedback einzufordern! Nachdem man selbst reflektiert hat, ist es super hilfreich auch bei Leuten aus dem Umfeld Feedback einzuholen. Wie wird meine Leistung denn von anderen gesehen? Wird meine Leistung innerhalb des Teams wahrgenommen? Stimmen Selbst- und Fremdbild überein?

Auch das ist kein ausschließlich sportlicher Prozess – das ist genauso im Job oder im Pflegen von Beziehungen anwendbar. Das Abwägen muss man dann natürlich wieder selbst übernehmen. Gefällt mir das Feedback? Will ich die angesprochenen Punkte ausbauen, ändern oder so lassen? Zack, da geht der Reflektionsprozess schon wieder los. Und das ist unwahrscheinlich wichtig. Man kann nicht oft genug in sich selbst hineinhören und sich hinterfragen.