Danke an die Cheerleader für den Artikel der letzten Woche – Shame on me, dass ich euch bei den ganzen Danksagungen in meinem letzten ITYW-Post vergessen habe. Aber so hattet ihr letzte Woche vielleicht sogar eine größere Bühne. Win-Win-Situation: Eine Woche Pause für mich und gleichzeitig für euch die Möglichkeit einiges loszuwerden, was euch bewegt und ausmacht. …da ist sie: Die deutsche Football-OffSeason. Gleichzeitig leben wir aber noch im absoluten Luxus, weil wir entweder doch noch live zugucken können oder die NFL uns vollkommen im Griff hat. Das mögliche Programm? Unsere Rogue Invaders könnten diesen Samstag in Hannover ihre erste Saison ungeschlagen abschließen, bevor sie einen Tag nach dem GermanBowl in Berlin ihr PlayOff-Game gegen die Nordhorn Vikings auf Hildesheimer Rasen antreten werden. Die GermanBowl-Gegner wiederholen sich aus dem letzten Jahr – die Partie zwischen den Braunschweiger Löwen und den Einhörnern aus Schwäbisch Hall wird wahrscheinlich trotzdem nicht weniger spannend. OffSeason – was heißt das für die Hauptakteure? Während die einen mit einem zwinkernden Auge von der „Massephase“ sprechen und damit der disziplinierte Gang ins Fitnessstudio verbunden wird, waren andere letztes Wochenende noch richtig in Action. All eyes on: Ludwig Bogdann und Chad Ruzicka. Diese beiden Jugendspieler haben sich am Sonntag beim Premier Players International Combine (PPI’s Combine) mit ca. 160 der besten jungen Talente aus ganz Europa in Hannover gemessen. Und der familiäre Anhang harrte bei nasskaltem Wetter aus, um die Jungs mental zu unterstützen und die Anstrengungen und langen Vorbereitungen mitzuerleben. Wie lief dieser Tag so ab? Sonntagmorgen, 10h – Ab auf die Waage. Nachdem die Daten Gewicht + Größe notiert worden sind, ging es schon richtig los: Nach dem Einwerfen ging es ans WarmUp, um sich letztendlich in den großen Combine Drills in drei Gruppen zu messen. 40-yard Dash, 20-yard-ShuttleRun und Broadjump standen da auf dem Plan. Vor allem die letzte Übung hat es in sich – beim Sprung sind nicht nur die komplette Kraft aus Beinen und Hintern herauszuholen: Erst durch das Zusammenspiel mit dem Oberkörper wird der Sprung letztendlich erfolgreich. Hut ab, Jungs – ich hätte auf ganzer Linie versagt. Anschließend ging es in die 1-gegen-1-Duelle: RB vs. LB und WR vs. DB. Und da ging dann spätestens wirklich der Duell-Charakter los: Da wurde gedrängelt und geschoben, um sich und seine Leistung zu präsentieren. Bei denjenigen, die das erste Mal an einer Veranstaltung wie dieser teilgenommen haben, führte das natürlich erstmal zu Irritationen. Fazit? Beide haben das positive Feedback bekommen, dass sie die Übungen in guten Zeiten durchgepowert haben und sich die Verantwortlichen bei „unseren“ Jungs melden werden. Und das ist wieder der springende Punkt und Gedanke, der in der OffSeason gerne nochmal aufgenommen werden kann oder sogar muss: Jungs wie Chad und Ludwig, die innerhalb der Jugendmannschaft schon als Granaten auf dem Spielfeld erkannt werden, dürfen ja gerne auf diversen Scouting- und Watchlists stehen. Und wenn sich die Möglichkeit ergeben sollte an einem College zu spielen und dafür ein Stipendium abzusahnen, dann geht’s ja kaum besser. Der klare Auftrag sollte es doch aber auch sein solche Talente zu fördern, um sie langfristig durch Teilnahmen an Trainingscamps immer weiter zu bestätigen und wachsen zu lassen – ehe sie dann auch als Schlüsselspieler in den Herrenmannschaften agieren können. Aber auch in dieser Hinsicht wird sich bei den Invaders etwas tun – denn unsere Verantwortlichen kennen keine Offseason – da bin ich mir sicher! Back to the roots! #letthemgrow #proudofyou #WirsindFootballinDeutschland #GoInvaders