“The best way to spread Christmas cheer is singing loud for all to hear.”

…wenn eine Aussage den Nagel präzise auf den Kopf trifft, dann ist es diese. Und da sind wir schon mittendrin im Thema.

Die Halbzeit auf dem Weg zum Weihnachtsfest ist schon überschritten und je näher Heiligabend und die Weihnachtstage rücken, desto wuseliger wird es. Da stehen dann noch Dinge auf der to-do-Liste wie Weihnachtsfeiern, das Zusammensammeln der Geschenke für die Liebsten, Absprachen über die Gestaltung des 1. und 2. Weihnachtstage oder ganz simpel: der letzte Friseurbesuch vorm Fest, damit man dem bösen Kommentar der Oma am Heiligabend schon vorsorglich aus dem Weg geht. Aber bei dem ganzen Trubel gibt es an den Tagen selbst die festen Konstanten. Diejenigen, die dann alles wieder erden und wohlig komfortabel -weil eingespielt und für schön empfunden- wirken lassen.

Ich kann ja nur einmal anreißen wie es in unserer -schon ziemlich sportlichen- Familie so abgeht. So ein richtig eingespieltes Ding ist bei uns der Heiligabend. Da versammelt sich dann die komplette Familie zur stereotypischen Kaffeezeit um 15 Uhr bei Oma im Wohnzimmer. Jedes Jahr aufs Neue kommt der selbe Personenkreis zu spät und die Heiligabendzeremonie wird erst eine Viertelstunde später angepfiffen. Und dann geht’s auch schon los – wer viel sportelt, kann auch viel essen. In diesem Fall Kuchen. Was sich ebenfalls nie ändert? Die Tatsache, dass Oma immer zu viel backt und man automatisch gezwungen ist entweder schon vor Ort gezwungenermaßen ein Stück mehr zu essen oder eben den Rest mitnimmt; das Risiko an den folgenden Weihnachtstagen zu verhungern, scheint immer ziemlich hoch zu sein. #Ironieaus. Nachdem Kaffee, Kakao und Kuchen also in den Mägen angekommen sind, geht’s bei uns richtig in die Vollen. Denn unsere Familie verausgabt sich das Jahr über nicht nur sportlich, sondern an diesem Tag im Jahr auch gesanglich – und das nicht ganz unprofessionell. Wir haben Liederzettel. Ja, richtig gelesen. Wir halten eigens abgetippte Liederzettel in DinA4 in den Händen und jeder darf sich in der Reihenfolge ein Lied wünschen. Natürlich geben wir uns da nicht mit „In der Weihnachtsbäckerei“ oder „Dicke rote Kerzen“ ab – nee, bei uns entspringen die Röslein und kommen die Gläubigen herbei. Eben richtig ambitioniert.

Genug Einblick, oder? Aufgefallen müsste sein, dass Football an diesen Tagen eher eine untergeordnete Rolle spielt. Natürlich kommen immer wieder Fragen der Familie zum Saisonverlauf auf und das ein oder andere Geschenk kann immer wieder Bezug zum liebsten NFL-Team haben. Aber das war‘s dann auch. Eben weil der Fokus besonders an diesen drei Tagen des Jahres ausschließlich der Familie gewidmet wird.

Aber ist es dieses Jahr vielleicht ein wenig anders? Zumindest die NFL hat sich durch die gute Lage des 1. Weihnachtstages auf einem Montag einfallen lassen, ein extra MondayNightGame rauszuhauen. „Sehr cool!“ fällt da sofort ein. Aber auch nur aufgrund der Tatsache, dass wir gemütlich auf dem Sofa in unseren NFL-Ugly-ChristmasSweatern abends ein weiteres Spiel konsumieren können. Wenn ich jetzt aber daran denke, dass ich einen J.J. Watt oder einen Chris Long in der Familie hätte, der nicht mit mir singen oder Kuchen essen würde… Bullshit.

Aber jetzt seid ihr alle gefragt: Wie footballlastig ist euer Weihnachtsfest? Über welche geschenke unter dem Weihnachtsbaum würdet ihr euch freuen? [Vielleicht lesen die SantaClaus‘ dieser Welt ja auch unsere Kommentare?!] Immer raus mit euren Gedanken zum Weihnachtsfest!

…natürlich freue ich mich auch über Weihnachtspost unter presse@invaders-gmbh.de

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