Hinten hui, vorne pfui – so oder so ähnlich könnte man die Leistung der Hildesheim Invaders bei den Dresden Monarchs zusammenfassen. Weil im Angriff der Hildesheimer einfach so gar nichts zusammenlief, stand am Ende eine deutliche 35:0-Schlappe auf der Anzeigetafel.
Quarterback Shazzon Mumphrey und seine Offensive erwischten einen rabenschwarzen Tag. Nur fünf First Downs in der gesamten Partie und mickrige 83 Yards reichten einfach zu keiner Zeit, den Favoriten aus Dresden in Bedrängnis zu bringen.

„Das war so ziemlich das offensiv schlechteste Spiel, das ich von einer Invaders-Mannschaft gesehen habe“, sagte Offense-Line-Coach Christian Kling nach der Partie.

Und so blieb den Invaders nur übrig den Monarchs zur gewonnen Tabellenführung zu gratulieren.
Gleich im ersten Drive schafften es die Hausherren über ihren Running Back Yassim Nasser in die Endzone. Nur weil die Hildesheimer Verteidigung etwas entgegensetzen konnte, enteilten die Monarchs den Invaders nicht sofort. Mike Schallo und Mitchell Paige sorgten aber vor der Halbzeit noch für zwei weitere Touchdowns. Jeffrey Juurlink und Ronnie Hicks pflückten zwei Bälle aus der Luft, Paul Baron konnte einen Fumble recovern. Die Möglichkeiten zu antworten aber blieben ungenutzt.
In der zweiten Hälfte der Partie sorgten Mitchell Paige und Manuel Behrends für den Endstand.
Die Invaders erwarten nun am kommenden Sonnabend um 16 Uhr die Cologne Crocodiles im heimischen Stadion am Philosophenweg. Das Hinspiel gegen die Domstädter blieb in Köln bis zur Halbzeit spannend. Eine starke Vorstellung der Defense hielt die Crocodiles zur Halbzeit bei 07:07. Leider blieben die Hildesheimer auch in Köln in der zweiten Halbzeit offensiv äußerst ungefährlich. Im Gegensatz zum Hinspiel kann Headcoach Matt LeFever am Samstag allerdings wieder auf US-Runningback Reggie Bullock und Wide Receiver Niklas Rentzsch-Holm zugreifen.