13340254_544961292371693_2829407669398430176_o(man) Am kommenden Samstag geht es für die Eintracht Hildesheim Invaders in den hohen Norden. Die Kiel Baltic Hurricanes erwarten die Invasoren im Kilia-Stadion zum Rückspiel und vorletzten Auftritt während der regulären Saison. Für die Kieler Wirbelstürme geht die Saison Mitte September mit dem Playoff-Viertelfinale weiter, für die Invaders ist in zwei Wochen Schluss. Lange Zeit waren die Hildesheimer der ärgste Verfolger der des Tabellvierten aus dem Norden. Die Hurricanes selbst machten dabei vor drei Wochen alle Hoffnung der Invaders zunichte, als sie das Hinspiel mit 10:42 für sich entschieden. Dennoch gehen die Invaders mit hohen Erwartungen in die Partie. „Ziel ist es die Saison mit positiven Erfahrungen und Erlebnissen zu Ende zu bringen. Das ist jetzt das wichtigste für uns“, erklärt Cheftrainer Joe Roman. „Die erste Halbzeit gegen die Lions in der Vorwoche stimmt mich dazu sehr optimistisch.“ Für wahr, konnten die Invaders das Spiel gegen den Rekordmeister aus Braunschweig bis zum Halbzeitpfiff bei einem knappen 7:14 halten. Gerade die oft so gescholtene Defense zeigte in der ersten Spielhälfte eine enorme Leistungssteigerung. „Die zweite Halbzeit war dann leider eine Lehrstunde für uns. Trotzdem bin ich relativ zufrieden“, erklärt Defensiv-Koordinator Sven Bröker.

Die Kieler haben die Playoff-Teilnahme zwar bereits sicher, werden es jedoch keineswegs locker angehen um dem heimischen Publikum ein würdiges letztes Heimspiel zu bereiten. Die theoretische Chance noch auf Tabellenplatz Zwei zu gelangen ist nämlich vergeben. Dieser garantiert das Heimrecht in den Playoffs. Dazu hofften die Kieler bis zu Letzt jedoch auf Ausrutscher von Berlin und Dresden. Letztere sicherten sich allerdings in der Vorwoche nun Platz Zwei.

Personell treten die Männer von der Börde mit einem großen weitestgehend unverletzten Kader die Reise in den Norden an. „Kleinere Wehwehchen gehören zum Sport. Gerade zu diesem  späten Zeitpunkt in der Saison wäre es schon eher verwunderlich wenn man keine Blessuren mit sich bringt“, erklärt Runningback Reggie Bullock, der momentan als einer der erfolgreichsten Offensiv-Spieler der GFL dasteht. Ganze fünfzehn Touchdowns stehen für den Mann aus Las Vegas zu Buche. Und es sollen am besten noch einige folgen. Dazu hat er nun für das Jahr 2016 noch zwei Mal die Chance. Das Duell mit den Hurricanes ist für Hildesheim das letzte Auswärtsspiel der GFL-Saison. Zum Ausklang folgt in der Woche darauf noch die Partie gegen die Berlin Adler, dem derzeitig sechstplatzierten der Liga. Als Ausgabe für die beiden verbleidenden Partien gibt Cheftrainer Roman klipp und klar aus: „Zwei Siege und Platz 5. Das haben wir uns vorgenommen. Das gilt es nun umzusetzen.“

Bleibt abzuwarten ob er Wort halten kann. Kickoff in Kiel ist am Samstag um 16 Uhr.