Endlich hat es geklappt: Die Hildesheim Invaders gewinnen ihr erstes und wohl auch vorerst wichtigstes Saisonspiel gegen die Hamburg Huskies mit 23:9. Der zuletzt oft gescholtene Quarterback Shazzon Mumphrey spielte dabei groß auf und wurde später zum MVP des Spieltags gekürt.

Die Invaders erwischten einen Blitzstart. Mumphrey, Reggie Bullock und Neuzugang Jaleel Awini trieben den Ball über das Feld. Mumphrey lief schließlich selbst in die Endzone. Kicker Luca Jeckstadt schoss sicher ein: 7:0 für die Hausherren.

Bei leichtem Nieselregen setzte die seit Wochen kompakt stehende Verteidigung der Invaders immer wieder Akzente und konnte die Huskies um Running Back Colby Goodwyn in den wichtigen Situationen immer wieder stoppen.

So kamen die Invaders wieder im Ballbesitz und Mumphrey bewies mit einem 55-Yard-Pass auf Phillip Raschke seinen starken Wurfarm. Der Wide Receiver erledigte den Rest: Touchdown zum 14:0.

In der zweiten Halbzeit erhöhten die Invaders durch Jeckstadts Kick auf 17:0, aber die Huskies wehrten sich und haben in Person von Colby Goodwyn nicht auf. Der bullige Running Back sorgte für den Anschluss: 6:17, den Extrapunkt aber konnten die Hildesheimer durch Botond Krizsai blocken.

Die Invaders hatten eine Antwort auf den Huskies-Touchdown. Reggie Bullock sprintete die Seitenlinie entlang. Erst 41 Yards später blieb der Mann in der Endzone stehen: Touchdown. Die Huskies konnten zwar nochmals per Fieldgoal punkten, an der Niederlage konnten sie aber nichts mehr ändern.

Headcoach Matt LeFever freute sich über den Sieg, ärgerte sich aber über die vielen Strafen seines Teams: „Daran müssen wir arbeiten. Das war nicht gut und hat uns weitere Punkte gekostet. Wir sind waren nicht konstant genug.“

Die Invaders haben nun eine Woche spielfrei und fahren dann nach Potsdam zu den Royals, die am Wochenende zum ersten Mal ihre Visitenkarte in Braunschweig bei den New Yorker Lions abgeben werden.