von Tom Ratschat;

Pünktlich um 15 Uhr war Kickoff in Braunschweig. Die Braunschweig Lions haben sich entschieden zuerst ihre Verteidigung auf das Feld zu schicken und somit begann die Hildesheimer Offensive mit ihren Angriff. Zum Anfang des Spiels funktionierte das Angriffsspiel des Gästesteams noch nicht ganz und es kam im zweiten Spielzug direkt zum Turnover. Die Hildesheimer Defense machte ihren Job und hielt das Unentschieden. Jona Hollemann fing den Ball wieder ab und lief einige Yards in Richtung gegnerische Endzone. Running Back Denis Krüger machte sich auf den Weg um Punkte zu erzielen, so weit ist der quirlige Hildesheimer aber leider nicht gekommen.

Das erste Quarter war beendet und im zweiten Spielviertel drängten die Braunschweiger auf die ersten Punkte. Die Defense der Gäste konnte lange standhalten, ehe ein langer Pass vom Braunschweiger Quarterback seinen Empfänger in der Hildesheimer Endzone fand. Nun mussten die Hildesheimer einen Rückstand hinterherlaufen, aber das Team war motiviert um bis zur letzten Sekunde zu kämpfen. Die Hildesheimer mussten nicht lange warten, bis Lasse Wippern den Touchdown für Hildesheim erzielte. Weil der anschließende Extrapunkt nicht erzielt wurde, blieb es bei der Führung von 7:6 für Braunschweig.

Teamcaptain Jaro Nonnast zeigte während des Spiels seine Fähigkeiten als Leitwolf mehr und mehr. Er nahm das Zepter in Hand und führte die Defense durch immer wiederkehrende harte Tackles an. Insgesamt 17(!) Mal war spätestens beim Middle Linebacker mit der Nummer 58 Schluss. Auch Moritz Schwarz kann sich mit 7 Tackles in einer gespielten Halbzeit als Defensive Back sehen lassen. Auch Moritz Büchner brachte für seinen ersten richtigen Härtetest der Saison eine ordentliche Leistung.

Im dritten Quarter stieg die Spannung noch höher, der Hildesheimer Quarterback Daniel Ferchland suchte immer wieder den Wide Receiver Giovanni Pasini der mit insgesamt 7 gefangenen Bällen Teamführender war. Die Braunschweiger Verteidigung machte ein ähnliche gutes Spiel wie die der Hildesheimer Defense und somit konnte auch kein weiterer Punktgewinn im vierten und letzten Spielabschnitt erzielt werden.

Die Invaders-Jugend spielte streckenweise sehr Stark. Wenn sie an diese Leistung anknüpfen können, bleiben die Playoffs und somit auch die Meisterschaft in Reichweite.