Keine Zeit zum Durchatmen bleibt den Hildesheim Invaders um Headcoach Matt LeFever in der GFL.
Nach den schweren Spielen den vergangenen Wochen gegen Potsdam und Braunschweig, steht nun mit dem Spiel gegen Berlin, der nächste harte Brocken auf dem Programm Hildesheimer Footballer.
Am kommenden Samstag treffen die Invaders auf die Rebellen aus der Hauptstadt. Kickoff ist, wie gewohnt um 16 Uhr. Das Spiel findet wieder auf dem Homefield am Philosophenweg statt.

Die Berlin Rebels, um Headcoach Kim Kuci, konnten für die GFL Saison 2018 das Gros ihrer Spieler aus dem letzten Jahr zusammenhalten. Die Hauptstadtrebellen sind mittlerweile eine Konstante in der GFL und spielen Jahr für Jahr um die Playoffs. Teil des Erfolgs war auf alle Fälle die Verpflichtung von Quarterback Terell Robinson, der 2016 die komplette Saison in Berlin spielte und letztes Jahr im Endspurt der Saison verpflichtet wurde. Dieses Jahr führt er wieder die gesamte Saison den Angriff des Hauptstadtclubs. Die starke Offenseline um Jakub Bereszwoski bildet das Herzstück des Angriffs. Die Berliner Offense definiert sich über ein ausgeprägtes Laufspiel. Dazu passt, dass mit Chris Smith und Sean Richard zwei explosive Ballträger verpflichtet wurden. Chris Smith verbrachte schon das letzte Jahr in Berlin, Sean Richard wurde zu dieser Saison aus Frankfurt verpflichtet. Beide kommen aus den Niederlanden und können somit gemeinsam mit den beiden Amerikanern Robinson und Tight End Hayden Daniels auf dem Feld stehen.

Die Defense besticht durch sicheres Tackling und eine starke Einheit. Jamal White (Safety) und Rory Johnson sind als US-Import seit Jahren Teil der Rebellen und führen die Statistiken in allen wichtigen Kategorien an. Für Aufsehen in Football Deutschland sorgte die Verpflichtung von Mammadou Sy aus Frankreich. In Deutschland sorgte der Franzose bei den New Yorker Lions für einige Sorgenfalten bei den Coaches und Offenselines der Liga. Nach einem Jahr in Frankreich spielt er nun für die Rebels.

Die Rebels gewannen bisher zwei von drei Spielen. Gegen die Potsdam Royals mussten sie in der Vorwoche ihre erste Niederlage der Saison hinnehmen. Gegen die Invaders sind die Berliner auf Widergutmachung aus und wollen den positiven Trend der letzten Jahre fortsetzen.

Für Headcoach Matt LeFever kommt es in diesem Spiel auf die Kleinigkeiten an. „Stoppen wir den Lauf, haben wir eine gute Chance.“ Insgesamt ist er von der Moral seines Teams begeistert. „Wir verlangen viel von Ihnen. Hartes Training, viel Videostudium – das ist alles nicht selbstverständlich. Ich bin begeistert mit welcher Professionalität meine Mannschaft ans Werk geht. Das wird sich irgendwann für uns auszahlen.“ Für Assistant Offensecoach Matt Crockett ist die Marschrichtung klar. „Die Saison beginnt jetzt. Wir sind bereit. Wir haben das Talent in der Mannschaft und wir wissen, wie man Football spielt. Den Rest zeigen wir am Samstag auf dem Feld.“